Vorschulen und Schulen in Vilankulo

 
Projektträger:
Deutsch-Mosambikanische Gesellschaft e. V.
zusammen mit der Stadt Vilankulo
 
Lage: in der Provinz Inhambane

Die Ingrid-und-Claus-Albrecht-Vorschule
Der neue Vorschulkindergarten ist seit Juni 2019 in Betrieb. Derzeit besuchen 100 Kinder (68 Mädchen und 32 Jungen) den neuen Vorschulkindergarten.

Da es nur einen großen Schulraum gibt, werden zwei Gruppen à 50 Kinder alternierend vormittags und nachmittags unterrichtet. Der Raum soll im nächsten Jahr durch
Zwischenwände geteilt werden, sodass kleinere Gruppen parallel unterrichtet werden können. Außerdem soll ein neuer Speisesaal inkl. Küche gebaut werden. Dadurch könnte der jetzige Küchenblock in einen Schlafraum umgewandelt werden. Viele der Kinder im Alter zwischen 3 und 5 Jahren können den Schulalltag ohne Schlaf nicht durchstehen.Die Nachfrage nach dem Vorschulkindergarten ist groß – leider können nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden. Die gesamten Unterhaltskosten werden von Ingrid und Claus Albrecht übernommen.



Die Kurt-Raunjak-Schule
Auf dem gleichen Gelände entstand eine weitere neue Schule mit zwei Klassenzimmern und WCs. Die Finanzierung erfolgte durch eine Spende von Kurt Raunjak aus Asbach-Bäumenheim. Die Schule wird ihren Schulbetrieb im Januar 2020 aufnehmen. Dann werden dort 150 Kinder in drei Klassen mit je 50 Kindern unterrichtet. Zwei Gruppen haben vormittags Unterricht, eine nachmittags. Die Nachfrage nach Unterricht an der Schule ist sehr groß. Unterrichtet wird von einer Schulleiterin sowie drei Lehrerinnen und Lehrern, die vom mosambikanischen Staat bezahlt werden.



Die Vorschule
Der bereits seit 2011 bestehende Vorschulkindergarten in Vilankulo war der erste seiner Art in der 60.000-Einwohner-Stadt und dient seitdem als Vorbild für viele andere Vorschulkindergärten. Im abgelaufenen Schuljahr 2019 besuchten 70 Kinder den Vorschulkindergarten (42 Mädchen und 28 Jungen).
Eigentlich sollten rund 50 Kinder, die aus Familien mit mittlerem Einkommen kommen, ein Schulgeld in Höhe von 20 Euro pro Monat bezahlen. Damit könnte die Schule ein Drittel ihrer Kosten selbst tragen. Leider konnten nur 30 Familien dieses Schulgeld entrichten. Für die Differenz in den Unterhaltskosten kommt die DMG auf. Da die Schulgeldfrage für viele Familien ein echtes Hemmnis ist, wurde für das Jahr 2020 beschlossen, auch den Familien mit mittlerem Einkommen zu ermöglichen, das Schulgeld freiwillig zu zahlen. Der eingehende Betrag soll für Reparaturen und Erneuerungen am Gebäude zurückgelegt werden. Unterrichtet werden die Fächer Portugiesisch, Mathematik, Moral, Ethik, Handwerk und Umweltschutz. Eine Leiterin, zwei Erzieherinnen und zwei Köchinnen betreuen die Kinder.