Das Aalener Bündnis
 

So schnell kann Hilfe organisiert und umgesetzt werden – Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und Firmen zeigen sich großzügig

In und um Aalen, Heimatstadt von DMG-Präsident Siegfried Lingel, waren viele Menschen erschüttert, als sie von den katastrophalen Folgen des Zyklons „Idai“ erfuhren. Wie fast alles in Beira, war auch das Gesundheitszentrum der Katholischen Universität von Mosambik völlig zerstört worden. Viele Aalener wollten dabei helfen, dieses schnell wiederaufzubauen. Denn nach der Katastrophe war das besonders dringend. Ein Bündnis aus der Stadt Aalen, der Hochschule Aalen, dem Landkreis Ostalb, den Ostalb-Kliniken, vielen Aalener Firmen und der Deutsch-Mosambikanischen Gesellschaft unter Federführung des Aalener Oberbürgermeisters Thilo Rentschler und DMG-Präsident Siegfried Lingel machte es sich im März 2019 zum Ziel, die für den Wiederaufbau benötigten 300.000 Euro so schnell wie möglich zusammenzubringen. Dem Aufruf folgten viele Bürgerinnen und Bürger aus ganz Deutschland sowie Institutionen und Firmen. Stellvertretend für alle, die geholfen haben, seien hier einige Spender und bemerkenswerte Aktionen erwähnt.

Die Josef Mühlbauer Stiftung in Roding hat der DMG unmittelbar nach der Katastrophe für den Wiederaufbau des Gesundheitszentrums der Katholischen Universität von Mosambik die größte Einzelspende in Höhe von 62.000 Euro zukommen lassen. Die Stadt Aalen hat 50.000 Euro beigetragen. Die Diözese München-Freising unterstützte mit 30.000 Euro. Die Stadt Bopfingen, der Lions Club Ostalb-Ipf und die Firma VAF Sondermaschinen GmbH spendeten zusammen insgesamt 15.000 Euro. Die Firma Mapal Dr. Kress KG und deren Betriebsangehörige unterstützten mit 11.500 Euro. Jeweils 10.000 Euro spendeten die Wohnbau Merkt GmbH, die Paul Hartmann AG Heidenheim, die Sozialstiftung des Bayerischen Fußball-Verbands, die Diözese Eichstätt und das Landratsamt Ostalbkreis.
 
Jeweils 5.000 Euro spendeten die Lambert Immobilien GmbH, Heide und Albrecht Hildebrandt aus Ottobrunn, die Kreissparkasse Ostalb, der Rotary Hilfe e. V. aus Ellwangen sowie viele weitere.

Eine schöne Aktion hat das Referat für nachhaltige Entwicklung der Hochschule Wirtschaft und Technik Aalen durchgeführt. Es bietet der Hochschulgemeinde wöchentlich mit dem Weltladen Aalen und der evangelischen und katholischen Hochschulgemeinde fair gehandelte Produkte zum Kauf an. Als man von der katastrophalen Zerstörung durch den Zyklon „Idai“ erfuhr, organisierten die Beteiligten einen Verkauf zugunsten von Mosambik. Es kamen 750 Euro zusammen, die der Weltladen auf 2.000 Euro aufstockte.

Die Renovierung der Gesundheitsstation konnte dank dieser und vieler anderer Hilfsaktionen schnell angegangen werden. Nachdem der Zyklon gewütet hatte, standen nur noch die Mauern. Das Gebäude musste neu gedeckt werden, Zwischendecken gezogen werden und die fünf Arzträume, der kleine OP-Raum und die Apotheke mussten neu ausgestattet werden.

Bis Ende des Jahres gingen weitere Spenden ein, sodass das Forschungsgebäude der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Katholischen Universität ebenfalls wieder saniert werden konnte.

Ein großer Dank an alle!



 




Naturkatastrophe in Mosambik
 

Liebe Mitglieder,

sicherlich haben Sie aus den Medien erfahren, dass der tropische Wirbelsturm „Idai“ die zweit-größte Stadt in Mosambik namens Beira und ihre Umgebung vollständig dem Erdboden gleich gemacht hat. Hinzu kommen gewaltige Wassermengen, die zu großen Überschwemmungen geführt haben.

Unglücklicherweise sind die von uns über Jahre hinweg unterstützte Fakultät für Gesundheits-wissenschaften der Katholischen Universität von Mosambik in Beira und das Gesundheitszentrum, an dem pro Jahr 100.000 Untersuchungen durchgeführt worden sind, fast vollständig zerstört; die Medikamentenlager sind in den Wassermassen untergegangen.
800.000 Überlebende haben alles verloren. Sie brauchen dringend Trinkwasser, Nahrung und Medikamente – und zwar schnell, denn Überschwemmungen, stehendes Wasser und verschmutztes Trinkwasser führen zu Krankheiten wie Durchfall, Cholera, Typhus und Malaria.

 

Die Deutsch-Mosambikanische Gesellschaft hat deshalb ein Hilfsprojekt ins Leben gerufen:

1.  Sofortige Notfallversorgung mit Medikamenten

2.  Sanierung, Ausstattung, Medikamentenversorgung des Gesundheitszentrums der Katholischen Universität in Beira / Fakultät für Gesundheitswissenschaften

1.   Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Katholischen Universität von Mosambik in Beira

Die Fakultät für Gesundheitswissenschaften der UCM hat derzeit 2.476 registrierte Studenten.

Dieses Jahr haben sich an der Fakultät 480 Studenten eingeschrieben. Dort wird in Allgemeinmedizin, Krankenpflege, klinischer und Laboranalyse, Pharmazie, Kranken-haus-Management, Psychologie und soziale Arbeit ausgebildet.

Im Jahr 2018 haben graduiert:
15 Studierende des Studiengangs „Klinische und Laboranalyse“
20 Studierende in klinischer Psychologie und sozialer Betreuung
46 Studierende in Allgemeinmedizin
41 Studierende in Pharmazie
20 Studierende in gehobener Krankenpflege

Die Katholische Universität (UCM) zählt zu den besten in der SADC-Region und in Mosambik, was akademische Sorgfalt, exzellenten Transfer von theoretischem und praktischem Wissen, den Einsatz innovativer Methoden und den zentrierten Lern-/Lernprozess betrifft.

Die Einrichtung hat die Anerkennung der mosambikanischen Regierung und der nationalen und internationalen Nicht-Regierungsorganisationen die in Mosambik tätig sind, für das Engagement für die Gesundheit der örtlichen Bevölkerung, verdient.
Die Fakultät für Gesundheitswissenschaften betreibt ein Gesundheitszentrum und arbeitet mit dem Krankenhaus in Beira zusammen.

Die Fakultät für Gesundheitswissenschaften wurde vom Zyklon Idai schwer getroffen.

Im Juni dieses Jahres sollten 450 Studenten ihre medizinische Ausbildung abschließen. Mit diesem Abschluss wäre ein großer Beitrag geleistet, um den Bedarf an Gesundheits-personal in Mosambik zu decken, kommt doch in Mosambik auf 43.000 Einwohner ein Arzt, während in Deutschland auf 298 Einwohner ein Arzt kommt. Aufgrund der durch den Zyklon verursachten Schäden ist es voraussichtlich nicht möglich, die Abschluss-zeremonie für diese Studenten durchzuführen.

Gesundheitszentrum der Fakultät für Gesundheitswissenschaften

Das Gesundheitszentrum war das Kompetenzzentrum für Gesundheit mit Personal, welches sich mit der primären Gesundheitsversorgung der Bevölkerung befasst sowie das Kompetenzzentrum für Praktikumsplätze für Studenten der Medizin in der vorklinischen Phase ihres Studiums.

In der Zeit von November 2011 hat das Gesundheitszentrum die Merkmale eines Zentrums für die Behandlung von HIV-Patienten, Bereitstellung von Medikamenten sowohl für Erwachsene als auch für Kinder.

Für den Fall, dass das Gesundheitszentrum geschlossen bleibt,
a)   sind Tausende von Patienten ohne Zugang zu medizinischer Grundversorgung in einer normalen Situation;
b)   sind mehr als 1.200 Patienten ohne Zugang zu HIV-Medikamenten;
c)    werden über 1.000 vorgeburtliche und postnatale Arzttermine nicht durchgeführt;
d)   haben Tausende von Patienten keinen Zugang zu zusätzlichen diagnostischen Dienstleistungen wie Ultraschall, Röntgen, Biopsie usw. und keine Medikamenten-versorgung

Die Deutsch-Mosambikanische Gesellschaft e.V. steht in engem Kontakt mit dem Rektor der Katholischen Universität, Prof. Dr. Alberto Ferreira, und Professoren und Ärzten und hat sich entschlossen, in Zusammenarbeit mit dem Aalener Bündnis die Gesundheitsstation sofort zu sanieren, auszustatten und mit Medikamenten zu versorgen.

Ein Mitarbeiter der Deutsch-Mosambikanischen Gesellschaft e.V. und des Honorar-generalkonsulats war einige Tage in Beira und hat Gespräche mit der Universitätsleitung, der Leitung des Gesundheitszentrums, Architekten und Unternehmern geführt, Angebote eingeholt und ein Konzept erstellt, welches wie folgt aussieht:

Da das Gesundheitszentrum total zerstört ist, sind folgende Arbeiten notwendig:
 

1.   Vollständige Sanierung, die folgendes beinhaltet

a) Entfernung vorhandener Ablagerungen und Trümmer

b) neue Abdeckung des Daches

c) Entfernung von Zwischendecken

d) Platzierung neuer Zwischendecken

e) Verputzen und Schleifen von Wänden

f)  Montage von neuen elektrischen Leitungen

g) hydraulische Struktur umbauen

h) Reparatur aller Holzteile

i)  Streichung innen und außen
 

Gegenwärtig gibt es im Bereich Baumaterialien große Einschränkungen, da die Nachfrage viel höher ist als das Angebot der örtlichen Geschäfte. Trotzdem haben wir eine Baufirma gefunden, die die Dringlichkeit des Aufbaus der Gesundheitsstation sieht und folgendes Angebot abgegeben hat:

Die Gesamtkosten der Sanierung betragen (einschließlich MwSt.)197.000 Euro

Ausführung ab Auftragserteilung zwischen 60 und 70 Tagen

2.   Die Kosten für die Ausstattung des Gesundheitszentrums betragen circa 65.400 Euro und setzen sich wie folgt zusammen
a.    Ausstattung und Einrichtung von 5 Ärzteräumen        10.000 Euro
b.    Ausstattung des kleinen OP-Raumes                           5.000 Euro
c.    Rehabilitation undOrganisation der Apotheke            10.000 Euro
d.    Kauf von Druck- und Kopiermaschinen                        1.700 Euro
e.    Kauf von 6 Computern                                                  5.200 Euro
f.      Kauf von 3 Anlagen für kleinere Operationen              6.000 Euro
g.    Kauf eines Ecographie-Gerätes mit zwei Sonden      25.000 Euro
h.    Kauf eines Elektrokardiographen                                 2.500 Euro
i.     Kauf von Verbrauchsmaterialien und Medikamenten

Der Bedarf an Medikamenten wurde in einer Liste zusammengefasst und als Anlage 1 dieser Aktennotiz beigefügt.

Die vorläufigen Kosten werden mit 50.000 Euro angesetzt, jedoch können sich diese noch erhöhen durch die Anschaffung von Kleingeräten, wie z.B. Blutdruckmessgeräten, Augenspiegel, Ohrenspiegel, Waagen, Desinfektionseinrichtungen, Archiv-Dokumentation, Bücher, Bibliothek usw.

Nothilfeversorgung

Die Deutsch-Mosambikanische Gesellschaft e.V. hat bereits eine Nothilfslieferung im Gesamtwert von 50.000 Euro für Gastrointestinal-Krankheiten (Durchfall, Malaria, Typhus, Cholera usw.) in Auftrag gegeben. Das Deutsche Medikamenten-Hilfswerk action medeor e.V. beschafft und transportiert Medikamente, medizinische Geräte und Verbrauchsmaterial für Gesundheitsein-richtungen, zum Teil zum Selbstkostenpreis und zum Teil als Spende in Entwicklungs-länder. Action medeor e.V. hat ein Zentrallager in Tansania, so dass die Medikamente per Flugzeug von Tansania direkt nach Beira geliefert werden können.

Die Finanzierung dieser Notfallversorgung erfolgte wie folgt:

30.000 Euro aus dem Spendentopf der Deutsch-Mosambikanischen Gesellschaft e.V.
20.000 Euro zuzüglich Transportkosten werden von action medeor e.V. übernommen.

Zusammenfassung

Die Deutsch-Mosambikanische Gesellschaft e.V. hofft, dass kurzfristig ein Betrag von circa 300.000 Euro an Spenden zusammenkommt, damit mit der Sanierung der Gesundheitsstation und der Anschaffung der Geräte kurzfristig begonnen werden kann und eine medizinische Versorgung der Bevölkerung in Beira wieder möglich ist.


Freundschaftsvertrag zwischen Aalen und Vilankulo

Die Kooperation zwischen Vilankulo in Mosambik und der Stadt Aalen wurde 2018 Wirklichkeit. Es war ein Handschlag, der Kontinente und Kulturen verbindet.
Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler und sein mosambikanischer Amtskollege Abilio Manuel Machado haben einen Freundschaftsvertrag ausgearbeitet, der der Stadt Vilankulo langfristig helfen soll, die Armut zu bekämpfen. Mit Wissen, Bildung und Ausbildung made in Aalen. Es ist der erste Vertrag dieser Art einer deutschen Stadt mit einer mosambikanischen Stadt. Das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben die Kooperation begrüßt. Vorangegangen waren gegenseitige Besuche der höchsten Vertreter beider Städte.

Die deutsche Delegation wurde von Honorarkonsul Dr. Marcus Lingel begleitet. „Wir wollen etwas auf lokaler Ebene von Mensch zu Mensch tun“, sagt Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler, der mit einer städtischen Delegation aus Wirtschaft, Schule, Hochschule und Gesellschaft nach Vilankulo gereist war. Viele Ideen gibt es schon jetzt: „Wir haben Unternehmer, die wissen, wo man anpackt“, so Thilo Rentschler. Man komme nur weiter, wenn man die Menschen in ihrer Heimat ausbilde und ihnen so eine Perspektive biete. Damit verhindere man, dass sie Richtung Europa flüchten, sagt Rentschler.

Nur: Wie kann eine Zusammenarbeit über zwei Kontinente und 8300 Kilometer Luftlinie hinweg funktionieren? Und warum überhaupt? „In einer globalisierten Welt geht uns das Schicksal Afrikas etwas an“, sagt Aalens Hochschulrektor Gerhard Schneider. Politisch, wirtschaftlich, kulturell und in den Bereichen Bildung und Verwaltung wollen Aalen und Vilankulo nun zusammenarbeiten. Aalen beweist damit Mut, denn es ist nicht einfach, die Bürger von einer solchen Freundschaft zu überzeugen. „Ich wünsche mir, dass es eine Freundschaft zwischen Menschen, Kommunen und Institutionen wird“, sagt Oberbürgermeister Thilo Rentschler, wohl wissend, dass das nicht von heute auf morgen geschieht. >> mehr Info



Eröffnung der Vorschule in Mangol im Mai 2018

Im Mai 2018 wurde die neue Vorschule in Mangol im Beisein des mosambikanischen Fernsehens und Rundfunks feierlich eröffnet. Es wurden im ersten Jahr 80 Kinder im Alter zwischen 5 und 6 Jahren unterrichtet. Geplant ist, im Jahr 2019 20 weitere Kinder aufzunehmen. Auch soll die Schule an das Stromnetz angeschlossen werden, wenn dies finanzierbar ist. Die Firma Wohnbau-Studio Planungsgesellschaft mbH & Co. Bauträger KG, vertreten durch Herrn Michael Schaber, hat die gesamten Baukosten als Spende bei der DMG eingebracht. Er übernimmt auch den kompletten jährlichen Unterhalt der Vorschule und hat sich bereit erklärt, die zusätzlichen Kosten für Mobiliar und Schuluniformen für die Erhöhung der Schülerzahlen zu tragen. Für das Jahr 2019 wurden alle Gehälter an den mosambikanischen Mindestlohn angepasst. 
 


Bau der Vorschule in Mangol

Im Jahr 2017 hat die DMG mit dem Bau einer an die Schule angrenzenden Vorschule begonnen. Im Januar 2018 soll hier der Schulbetrieb starten. Geplant ist, 80 Kinder im Alter zwischen 5 und 6 Jahren aufzunehmen. Die Firma Wohnbau-Studio Planungsgesellschaft mbH & Co. Bauträger KG, vertreten durch Herrn Michael Schaber, hat die gesamten Baukosten als Spende bei der DMG eingebracht.



Feierliche Eröffnung der Schule in Mangol im Mai 2017

Die deutsche Delegation wurde im großen Rahmen und mit einem tollen Programm empfangen. Das ganze Dorf war versammelt und im Freudentaumel.
 Die Eröffnungsfeier wurde neben Ansprachen mit Tänzen, der Vorführung eines Theaterstücks und von vielem mehr begleitet. Die Begrüßung der Gäste erfolgte durch den Vertreter der Chissano Stiftung, Herrn Dr. Leonardo Simao, dem früher Außenminister von Mosambik.
 
Den kulturellen Darbietungen folgten Ansprachen von
-     Gemeindemitgliedern von Mangol,
-     Herrn Dr. Leonardo Simao, Chissano Stiftung,
-     dem Administrator von Macia,
-     dem Honorargeneralkonsul Siegfried Lingel und
-     Herrn Oliver und Frau Gabriele Frank
-     Der deutsche Botschafter, Dr. Detlev Wolter
 
Von der deutschen Gruppe wurden Geschenke verteilt und anschließend erfolgte die offizielle Einweihung der Schule mit einem Gebet durch einen Pfarrer. Die Feier wurde mit einem Abschlussessen beendet.
 
An der Einweihungsfeier haben neben Fernsehen, Radio auch die Tageszeitungen teilgenommen.
 
Die Veranstaltung wurde am 4. Mai im Fernsehen übertragen. Alle Beteiligten, insbesondere auch die Eheleute Frank, waren begeistert.
 
Das Schulgebäude stellt das schönste Gebäude der Region dar und wurde in außergewöhnlich hoher Qualität hergestellt. Es ist das bestausgestattete Schulgebäude der DMG e.V.


Feierliche Eröffnung der Vorschule und Schule in Massinga im April 2017

Am 3. April 2017 fand die feierliche Eröffnung der Schulen in Massinga statt. Herr Lingel stellte in seinem Grußwort dar, dass die Bayerische Grundstücksverwertung Dres. Ulrich und Spannruft GmbH (BGV GmbH), deren Geschäftsführer Herr Thomas Böhler ist, der DMG e.V. die finanziellen Mittel für den Bau und die Ausstattung der Schulen zur Verfügung gestellt hat.
 
Die Gesellschafter der BGV GmbH, vertreten durch Herrn Böhler, übernehmen die Unterhaltskosten für die Schule.
 
Anlässlich des Besuches wird der Wirtschaftsplan für das Jahr 2018 festgelegt.
Die Schule und Vorschule sind mit Bänken, Stühlen, Tafeln und sonstigen Ausstattungsgegenständen eingerichtet.
 
Herr Lingel teilte mit, dass im Laufe der nächsten drei Monate eine Lieferung von Spielsachen und Lernmaterial der Firma Arnulf Betzold GmbH  in Maputo eintreffen wird und ein Teil dieser Lieferung der Schule zur Verfügung gestellt wird. Herr Suleimane wird den Transport organisieren.
 
Damit jedoch kurzfristig effektvoll der Betrieb der Schule aufgenommen werden kann, stellt die DMG e.V. für die Anschaffung von Spielsachen, Lernmaterial, Schreibmaterial usw. 1.000 USD zur Verfügung
 
Anschließend erfolgte ein Gespräch unter Hinzuziehung des Oberbürgermeisters der Stadt Massinga, Herrn Clemente Boca.
 


Benefizkonzert des Landespolizei­orchesters

Im November 2015 spielte das Landespolizei­orchester Baden-Württemberg in einem Benefizkonzert in Aalen auf. Der Oberbürgermeister der Stadt Aalen Thilo Rentschler begrüßte Gäste und Orchester zu dieser Debütveranstaltung. Dank einiger Sponsoren war es möglich, dass alle Veranstaltungskosten gedeckt waren, so dass jeder Euro aus dem Kartenverkauf in die Projekte in Mosambik floss. Es war ein unvergesslicher Abend mit einem der renommiertesten Berufsblasorchester der BRD. Was Anfang des vorigen Jahrhunderts als Polizeimusikkapelle in Stuttgart begann, ist heute ein Profi-Orchester. Unter Leitung von Christian Lombardi erlebten die Gäste einen klangvollen Musikabend.



Versteigerung mosambikanischer Kunst in Aalen

Im November 2015 kamen in der Villa Stützel in Aalen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur zusammen, um in einer Kunstauktion zugunsten von humanitären Projekten in Nepal und Mosambik zu bieten. DMG-Präsident Siegfried Lingel hatte Kunstgegenstände aus Mosambik mitgebracht. Petra Pachner vom Verein zur Erdbebenhilfe in Nepal hatte u.a. Paschmina-Schals aus Nepal beigesteuert. Der Auktionator war der Landrat des Ostalbkreises Klaus Pavel. Das Ehepaar Dr. Sandra Röddiger und Dr. Ralf Kurek hatte in die Villa Stützel eingeladen. Großformatige Bilder vermittelten einen Eindruck der beiden Regionen. Die Skulpturen aus Mosambik waren aus dem landestypischen Schwarzholz gefertigt. Dieses extrem harte Holz, das früher auch als „mosambikanisches Ebenholz“ bezeichnet wurde, wird schon seit dem 16. Jahrhundert nach Europa exportiert. Viele hochwertige Holzblasinstrumente werden bis heute mit diesem Holz gefertigt. Es kamen für Mosambik 1.500 Euro zusammen.


Honorargeneralkonsul Siegfried Lingel ist Konsul des Jahres

Honorargeneralkonsul Siegfried Lingel, Präsident der Deutsch-Mosambikanischen Gesellschaft e.V. wurde im Dezember 2014 im Berliner Palazzo-Spiegelpalast zum Konsul der Jahres ausgezeichnet. Die Laudatio hielt der zweite Staatspräsident der Republik Mosambik Joaquim Alberto Chissano.




Hier einige verlinkte PDF mit Pressemitteilungen zum Thema.

Aalener Nachrichten, 16.12.2014 (PDF)
Berliner Morgenpost, 07.12.2014 (PDF)
Diplomatisches Magazin, Januar 2015 (PDF)
Portugal Report 2014, 4. Ausgabe 2014 (PDF)
Schwäbische Post, 09.12.2014 (PDF)

Hoffnung für eine ganze Region -
Neues Gesundheitszentrum in Chinhequete eröffnet

Was anmutet wie ein einfacher Zweckbau ist eine enorme Verbesserung der Lebensqualität für Tausende Menschen. Die Region rund um Chinhequete hatte bis 2014 keinerlei Gesundheitsversorgung. Im Krankheitsfall mussten Patienten auf Eselskarren kilometerweiter transportiert werden. Jetzt kann über die neue Gesundheitsstation vor Ort eine Basisversorgung geleistet werden.




Kajal Chhaganlal - hochbegabte Wissenschaftlerin aus Mosambik

Kajal Chhaganlal war eine der ersten weiblichen Medizinstudentinnen an der UCM. Die ruhige, freundliche, sozial aktive und hinter ihren aufmerksamen Augen brillant intelligente junge Frau schloss ihr Studium in kürzester Zeit als Jahrgangsbeste ab. Nach wenigen Jahren als Assistentin am Zentralkrankenhaus in Beira und als akademische Lehrkraft an der Universität hat sie sich für ein PhD-Programm beim Center for International Health der LMU Ludwig-Maximilians Universität in München beworben und unter 500 Bewerbern für einen der 12 Plätze durchgesetzt. In ihrer Doktorarbeit untersucht sie, inwieweit Hirnhautentzündungen, eine häufige Todesursache bei Kindern in Afrika, mit einer neuen Methode schneller diagnostiziert werden können.

Kajal Chhaganlals Studium und ihre Forschungsaufenthalte in München werden von der DMG finanziell unterstützt. Ihr Erfolg ist für die DMG eine besondere Freude und eine große Hoffnung für Mosambik. Die Arbeit von Kajal Chhaganlal wird dort Leben retten.

Schule und Vorschulkindergarten Mulungo