Berufsschulen
Über die Hälfte der mosambikanischen Bevölkerung sind junge Menschen unter 21 Jahren, die einen Job brauchen. Um diese Herausforderung gerecht zu werden versucht die Regierung seit zwei Jahrzehnten, den Sektor zur Berufsausbildung durch kompetenzorientierten Lehrplan zu gestalten.
Dafür wurde eine eigene Behörde ins Leben gerufen – die ANEP. Sie legt den nationalen Qualifikationsrahmen fest, akkreditiert Bildungseinrichtungen und zertifiziert Ausbilder und Ausbildungsprogramme.
Die Berufsbildung wird in zwei Stufen unterteilt:
- Grundstufe – Zugang mit Abschluss der 9. Klasse
- Mittelstufe – Zugang mit Abschluss der 10. Klasse
Allerdings gibt es im Land nur ca. 300 Berufsschulen – diese befinden sich überwiegend in einem sehr schlechten Zustand. Die Mehrheit der Jugendlichen aus ländlichen Regionen kann keine Berufsschule besuchen, weil dies meist mit einem Umzug verbunden ist, welcher aus finanziellen Gründen scheitert. Die DMG unterstützt durch finanzielle Spenden, Sanierung, Umbau und Neubau momentan sieben Berufsschulzentren. Dazu vergibt die DMG Stipendien an Schüler mit Bildungspotenzial.